Montag, 30. Januar 2012

Erkenntnis des Tages

Merke: Wenn man Sahne zu lange schlägt, wird sie zu Butter.

Auch in einer Eismaschine.

Und dabei hatte ich mich so auf das Peanut-Butter Eis gefreut. *schnieff*

Sonntag, 29. Januar 2012

Sacher Torte



Ich mag meinen Job. Besonders wenn ich Geschäftsreisen in schöne Städte unternehmen darf. Natürlich wird auch gearbeitet, aber ein bisschen Zeit bleibt doch immer um die Stadt zu erkunden. In der letzten Woche stand Wien auf dem Programm. Abgesehen davon, dass Wien wirklich eine imposante und sehr schöne Stadt ist, gibt es natürlich auch einige kulinarisch Besonderheiten. Da ich schon einen Tag vor dem Meeting angereist bin, gab es erstmal eine Wiener Melange und einen Apfelstrudel im Cafe Sacher. Tres chic! Als kleines Mitbringsel gab es für den Herrn Dr. eine Miniatur Sachertorte in einer entzückenden Holzschachtel.


Dieses putzige Exemplar des bekannten Klassikers wurde heute Nachmittag verköstigt. Mir war das ganze doch etwas zu süß und ich bin froh, dass ich nur ein Miniatur-Stück hatte. Aber immerhin bin ich jetzt auch mal in den Genuss dieser berühmten Wiener Delikatesse gekommen.

Ich wünsche euch allen einen tollen Start in die Woche.

Donnerstag, 5. Januar 2012

Plätzchenrückblick


Die Weihnachtsplätzchen sind alle verdrückt und ich habe kein einziges Foto von den guten Stücken gemacht. Zudem muss ich zu meiner Schande gestehen, dass ich von meiner Plätzchenliste nur vier Sorten gebacken habe. Lediglich die Zitronenherzen, Engelsaugen, Vanille-Sternschnuppen und Knusperstreifen haben es in meinen Backofen geschafft, die restlichen Rezepte sind leider meinem miserablen Zeitmanagement zum Opfer gefallen ;-).   

Mein Fazit zu den Rezepten:

Zitronenherzen:
Ein Klassiker, der durch seine Einfachheit überzeugt. Richtig gut werden die Plätzchen, wenn sie einige Tagen in einer Blechdose gelegen haben. Das Rezept stammt von meiner Oma und ich fand die Plätzchen schon als Kind immer toll, habe sie jedoch dieses Jahr das erste Mal selber gebacken.
 Meine Mama hatte mir im vergangenen Jahr ein selbstgeschriebenes Kochbuch mit den Lieblingsrezepten von meiner Oma und ihr selbst geschenkt. Natürlich auch mit den wunderbaren Weihnachtsplätzchen meiner Kindheit.  Ganz pragmatisch wie in meiner Familie üblich, bestehen Rezepte gerne auch mal einfach nur aus der Liste der Zutaten inklusive Mengenangaben.

3 Eigelb
120g Zucker
1 Päckchen Vanillin
3 Tropfen Backaroma Zitrone
1 Msp. Backpulver
250g Haselnüsse

Alles klar?!?
Na gut, ich bin ja nicht so, ich gebe euch einen Tipp. Man muss die Zutaten einfach nur verkneten und den Teig in Frischhaltefolie gewickelt eine gute Stunde in den Kühlschrank geben.  Den Teig nicht zu dünn ausrollen und dann mit einem Herzausstecher fleißig ausstechen. Es muss in jedem Fall ein Herzausstecher sein, alles andere ist verboten.
In der Zwischenzeit den Backofen auf 180°C vorheizen. Die Plätzchen auf ein Backblech geben und dann circa 10-12 Minuten backen. Sie sollten in keinem Fall zu lange drin bleiben, sonst werden sie zu hart.
Im Anschluss die Plätzchen auskühlen lassen und abschließend mit einem Zuckerguss aus Zitronensaft und Puderzucker bepinseln.  Fertig!

Engelsaugen:
Habe ich ja schon einmal hier gepostet und diese Sorte ist immer mit am schnellsten aufgemümmelt. Sehr lecker!

Neu dabei sind die beiden Rezepte aus dem freundin Sonderheft. Das Heft kann man sich hier kostenlos anschauen, daher verlinke ich an dieser Stelle lediglich, denn ich bin recht tippfaul.

Sehen super hübsch aus, konnten mich geschmacklich aber nicht 100% überzeugen. Sie waren zwar ganz lecker, aber durch die weiße Schokolade recht mächtig und auch insgesamt relativ süß. Nettes Rezept, aber es wird wohl kein Klassiker werden.

Ganz anders bei den Knusperstreifen, die haben mir sehr gut gefallen. Ich habe allerdings die Menge der Knuspermasse ein wenig erhöht und für mich könnten sie sogar noch etwas mehr vertragen.  Zudem habe ich die Rosinen (bäh) durch getrocknete Cranberries ersetzt (großartig). Die werden sicher wieder gebacken, da sie ziemlich einfach zu machen sind, nett ausschauen und für Abwechslung auf dem Plätzchenteller sorgen. Besonders der Knuspercharakter hebt sie von den sonstigen Plätzchen recht gut ab. Ich werde die Knusperstreifen vielleicht auch außerhalb der Weihnachtszeit noch einmal backen, da sie sich auch gut zum Kaffee machen.

So, Thema Weihnachtsplätzchen hiermit offiziell abgeschlossen ;-). Besser spät als nie ...