Montag, 19. November 2012

Die Cloud und ich

Merke: Wenn man einen seltsamen Ordner mit Fotos auf seinem Smartphone löscht (der Picasa heißt) sind alle Fotos aus dem Blog futsch ... Dann kann man zwei Abende damit verbringen die Fotos wieder in den Blog einzubauen ... Ich bin anscheind nicht smart genug für ein Smartphone ...

Mittwoch, 14. November 2012

Hefezopf - Mein Erster



In unsere Wohnung ist vor einigen Tagen ein Thermomix eingezogen. Mit diesem Geschenk wollten mir meine Eltern den schmerzlichen Abschied des Endzwanziger-Randbereichs versüßen, was auch gelungen ist. Am vergangenen Wochenende wurde das Maschinchen auf Herz und Nieren geprüft und ich habe mich endlich auch mal an einen Hefezopf gewagt. Und tatsächlich hat es sehr gut funktioniert und der Themomix hat einen 1A Hefeteig gezaubert. An meinen Flechtkünsten kann sicher noch gepfeilt werden, aber lecker war er alle mal. Den wird es mit Sicheheit jetzt öfter geben. Das Rezept hat mir auch deshalb sehr gut gefallen, weil hier moderate Mengen an Hefe verwendet werden. Mir reicht eigentlich immer ein halber Würfel Hefe auf knapp 500 g Mehl, sonst wird mir der Hefegeschmack zu dominant. Das ist hier bei dem Rezept genau richtig!

Hefezopf


Teig
300 g Milch
1/2 Würfel Hefe
40 g Butter
60 g Zucker
600 g Mehl
1 TL Salz
1 Ei
1 Pck. Vanillezucker
1 Ei, verquirlt
60 g gehobelte Mandeln

Zubereitung
Milch, Hefe, Butter und Zucker in den Thermomix geben und 4 Min / 37° / Stufe 2 erwärmen.
Anschließend Mehl, Salz, Ei und Vanillezucker dazu und 3 Min / im Teigmodus verkneten lassen.
Teig umfüllen und ca. 1 Stunde zugedeckt gehen lassen.
Danach aus drei gleichlangen Strängen (je ca. 40 cm) einen Zopf flechten und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
Zopf mit verquirltem Ei bestreichen, mit gehobelten Mandeln bestreuen und anschließend dann entweder nochmal 15 Min. ruhen lassen, oder in den kalten Ofen schieben und ihn während der "Aufwärmphase" nochmal gehen lassen.
Bei 175° C ca. 30 Min. (Ober-/Unterhitze) backen.


Das Originalrezept gibt es hier. Für das Schweinschmalz war ich dann aber doch nicht mutig genug.



Montag, 28. Mai 2012

Peanut Butter Icecream



Wie schon mehrfach in diesem Blog erwähnt hat das Christkind (und nicht etwa der Weihnachtsmann) mir vergangene Weihnacht eine Eismaschine unter den Baum gelegt.  Passend gab es dazu das Eis-"Kochbuch" von Ben und Jerry's. Schließlich musste ja umgehend losgelegt werden. Mittlerweile haben wir auch schon so einiges aus dem Buch ausprobiert und sind sehr angetan von den Rezepten. Unser all-time Favorite ist aber das Peanut-Butter Eis, welches es schon des öfteren gab. Gestern war es dann auch wieder soweit. Endlich habe ich es auch mal geschafft ein Foto zu machen bevor die zartschmelzende Verführung auf dem Balkon beim Sonnenuntergang vernichtet wurde. Ein Traum sage ich nur, wobei die Peanut Butter Chips, die der Herr Dr. von seinem USA Trip mitgebracht hat und die diesmal auch den Weg ins Eis gefunden haben nicht so der Knaller waren. Hier nun das Rezept ohne Peanut Butter Chips:

Peanut Butter Icecream

Basis:
1 Ei (L)
1/4 Cup  plus 1/8 Cup Zucker
1 Cup Sahne
1/2 Cup Vollmilch

Zusatz:
1/6 Cup Peanut Butter
1/4 Cup gehackte Erdnüsse

1. Das Ei in einer Rührschüssel sehr schaumig aufschlagen (min. 2 Minuten) und im Anschluss nach und nach den Zucker einrieseln lassen. So lange verrühren bis sich der Zucker aufgelöst hat.

2. Nun die Milch und Sahne dazugeben und gut verrühren.

3. Etwa einen Cup von der Basis-Mischung in eine seperate Schüssel geben und nach und nach die die Ernussbutter dazugeben. Gut vermischen und dann unter die restliche Basis-Mischung rühren und ebenfalls gut vermischen.

4. Die fertige Eismischung nun in die Eismaschine geben und gefrieren lassen. Sobald die Mischung beginnt fest zu werden die gehackten Erdnüsse dazugeben.

5. Falls nötig die Eiscreme am Ende noch für einige Zeit in den Tiefkühler geben. Das kommt immer ein wenig auf die Eismaschine an.

Beim Kochtopf gibt es zur Zeit ein ganz passendes Blog-Event zu dem ich gerne dieses Rezept beisteuern möchte. Amika von Essen ohne Grenzen hat das Blog-Event zum Thema "Eisgekühlt" gestartet um eine schöne Sammlung an sommertauglichen Rezepten zusammenzustellen. Worum es geht und wer sonst  noch dabei ist findet ihr hier.


Samstag, 19. Mai 2012

Care Paket zur Hüftgoldanreicherung




Der Herr Dr. war in dieser Woche dienstlich in den USA und hat mir feine Dinge mitgebracht! Natürlich profitiert auch er sehr stark davon, vieles wird nämlich für die Eisproduktion dringend benötigt. Schon seit das Ben&Jerrys Eisbuch bei uns im Haus ist, rätseln wir was wohl die magischen Heath Bars sind, von denen die beiden immer schwärmen.

Und siehe da, der Dr. hat sie in den USA ausfindig machen können. Auch wenn nur fünf der Riegel auf dem Bild sind, haben es tatsächlich etwas mehr in seinen Koffer geschafft, wieviele bleibt ein Geheimnis. In jedem Fall können wir nun erstmal Heath-Bar Eis in rauen Mengen produzieren; und wehe das schmeckt nicht! Neben den Heath Bars wird auch die All Natural Peanut Butter für die Eisproduktion benötigt. Immerhin sind hier mal wirklich nur Erdnüsse drin und nicht noch irgendwelche obskuren Beiprodukte wie Soja oder ähnliches. Wenn sich das nicht auch positiv auf den Eisgeschmack auswirkt. Übrigens ist das Peanut Butter Eis aus dem Ben&Jerrys Buch wirklich großartig und mein absolutes Lieblingseis.
Bei einem anderen Einkauf, der es aus dem Land der unbegrenztren Möglichkeiten zu uns geschafft hat, bin ich mir noch nicht ganz sicher, ob ich es wirklich essen will. Manchmal haben Grenzen einen Sinn; auch geschmacklich gesehen.

Ja, in der Tat, es ist Peanut Butter and Jelly All-in-one. Welch Bereicherung für die Menschheit. Ich muss ja gestehen, dass es mich zuweilen auch überkommt und ich genüsslich zunächst Ernussbutter und dann Marmelade auf mein Brötchen schmiere aber a) sind diese Zustände selten (Gott Lob) und b) muss es dafür nicht unbedingt ein zwei in eins Produkt geben. Schade, dass wir noch keine Kinder haben, an die wir diesen Unsinn verfüttern können, so müssen wir wohl doch die Vernichtung dieser kulinarischen Extravaganza auf uns nehmen. Aber wenn eine lustige Erdbeere und Erdnuss einen mit großen Augen anschauen und auch noch behaupten, Americas Favorite zu sein, wer kann da widerstehen? Also mein Freund anscheinend nicht ...
Die Chocolate Chips werden vermutlich für Kekse verwendet, ich habe nämlich schon ziemlich lange keine White Chocolate Chip Macadamia Nut Cookies gemacht, die müssen dringend nochmal gebacken werden. Was genau ich mit den Peanut Butter Chips machen werde ist mir noch nicht ganz klar, aber die Erleuchtung kommt bestimmt ganz unverhofft und es kann ja eigentlich nur gut werden. Ich bin selbstverständlich für Vorschläge offen :-).

Ich wünsche euch ein entzückendes Wochenende und dem Kirschkind sende ich zur Aufmunterung eine virtuelle Stulle mit extra dick Peanut Butter and Jelly!!!

Sonntag, 13. Mai 2012

Rhabarberkuchen mit Baiser



Ich habe es wieder getan. Ich konnte nicht vorbeigehen! Und das Kilo war auch sooo günstig! Falls ich jemals einen Garten mein Eigen nennen werde, wird es dort in jedem Fall ganz viel Rhabarber geben. Und Himbeersträucher. Und Erdbeerpflanzen hübsch auf kleinen Dämmen gepflanzt und mit Stroh ausgestattet. Ach ja und natürlich schöne Obstbäume und - besonders wichtig - ein Kräutergarten! Und Holunder, fast vergessen! Ach wird das fein. Aber zurück zum Kuchen: Schon vor einigen Tagen gab es im Hause Keksmamsell den ersten Rhabarberkuchen der Saison. Der war ganz großartig lecker! Aber natürlich kann ich den nicht wieder backen, daher mußte ich ein anderes Rezept testen. Eigentlich bin ich kein besonderer Baiser-Fan, aber dieses Rezept hatte nur gute Bewertungen und hat es so, trotz Baiser, geschafft, dass ich ihn backe und ich beräue es nicht. Herr Dr. fand diesen Kuchen sogar besser als den Rhabarber-Marzipankuchen, ich bin noch nicht ganz sicher wo ich stehe. Hier also das Rezept und ihr könnt den Vergleich selber starten:

Rhabarberkuchen mit Nussbaiser

400g Rhabarber

130g Margarine
120g Zucker
1/2 Pk. Vanillezucker
1 Prise Salz
2 Eigelb

190g Mehl
1 Tl. Backpulver
3 El. Milch

2 Eiweiß
125g Zucker (den hatte ich vergessen, geschmeckt hat es trotzdem ;-) )
75g Haselnüsse, grob gehackt

 
1. Den Ofen auf 200C vorheizen. Eine Springform einfetten.

2. Rhabarber putzen und in 1 cm große Stücke schneiden.

3. Margarine, Zucker, Vanillezucker und Salz schaumig schlagen. Eigelbe unterrühren. 

4. In einer extra Schüßel Mehl und Backpulver mischen.  

5. Mehlgemisch zur Zucker-Buttermasse geben. Milch unterrühren.

6. Jetzt wird es etwas schwierig. Der Teig muss in die Springform was eine ganz schöne Ferkelei ist. Am besten geht es, wenn man kleine Kleckse vom Teig in die Form gibt und diese dann mit den Fingern gleichmäßig verteilt. 

7. Eiweiß und Zucker steifschlagen. Nun vorsichtig die gehakten Haselnüsse unter den Eischnee mischen.

8. Den Rhabarber auf den Teig geben und anschließend den Eischnee darauf verteilen.

9. Den Kuchen bei 200C circa 35 Minuten backen. 

Auch wenn er optisch vielleicht nicht der schönste Kuchen ist, ist er geschmacklich richtig gut und schmeckt auch am zweiten Tag noch ganz entzückend.


Donnerstag, 26. April 2012

Geschenkte Lesefreude



Am vergangenen Montag war der Welttag des Buches und ich habe ein Buch geschenkt bekommen. Von einer ganz 'Fremden'. Einfach nur so :-). Oder besser gesagt, weil Sie ihre Leidenschaft für das geschriebene Wort gerne teilen wollte. Naja, ganz fremd stimmt auch nicht so richtig, denn ich verfolge ihren Blog schon eine ganze Weile. Verschenkt wurden über eine Millionen Bücher im Rahmen der Aktion "Lesefreunde", bei der man die Freude am Lesen und an Büchern mit anderen teilen konnte. Ich habe von der lieben er.lesen.e Jahreszeiten Lesefreude in Form eines Romans von Hans Fallada geschenkt bekommen. Geschenkte Bücher machen mich immer besonders Neugierig und ich bin sehr gespannt auf das Werk. Zuerst muss ich aber "Jeder stirbt für sich allein" ebenfalls von Fallada lesen, das hat sich nämlich kurz zuvor auf meinen Nachttisch gedrängelt. Liebe erlesene Jahreszeiten, vielen Dank für das tolle Geschenk!

Montag, 23. April 2012

Rhabarber-Marzipan-Gugelhupf



Der Fühling hält Einzug - zumindest mit ein bisschen Optimismus. Und einer der ersten Boten ist freilich der Rhabarber. Bei unserem letzten Bummel über den Wiesbadener Markt ( I like a lot :-) ) konnte ich dem ersten Rhabarber nicht widerstehen. Da ich vor lauter Übermut direkt 5-6 Stangen gekauft habe, gab es neben dem leckeren Rhabarber-Marzipan-Gugelhupf auch noch ein Kompott. Das gab es dann im Laufe der Woche zu Milchreis und Griesbrei. Wirklich sehr lecker. Hier aber erstmal das Rezept des Gugelhupfs, der bei uns und unseren Gästen sehr gut ankam. Den gibt es bestimmt in den nächsten Wochen wieder!

Rhabarber-Marzipan-Gugelhupf

250 g Butter
250 g Zucker
1 Pk. Vanillezucker
2 EL Amaretto

5 Eier, getrennt

350 g Mehl
1 Pk. Backpulver

300-400 g Rharbarber, geschält und gewürfelt
1 EL Mehl
2 EL Zucker

150 g Marzipan-Rohmasse, gewürfelt
125 ml Sahne


1. Backofen auf 180° C vorheizen.

2. Die Butter mit dem Zucker, Vanillezucker und Amaretto schaumig rühren. 

3. Nach und nach die Eigelbe unterheben. Eiweiße in einer separaten Schüßel zu steifem Schnee schlagen

4. Mehl mit dem Backpulver in einer weiteren Schüßel vermischen und sieben. 

5. Den gewürfelten Rhabarber mit Mehl und Zucker bestäuben. Marzipan ebenfalls in Würfel schneiden und leicht mit Mehl bestäuben.

6.  Nach und nach die Sahne, die gesiebte Mehl/Backpulver Mischung sowie die Rhabarber und Marzipan Würfel unter die Zucker-Eigelb Maße heben. Am Schluss vorsichtig den steifgeschlagenen Eischnee unterheben.

7. Den Teig in eine gefettete und bemehlte Gugelhupfform füllen. Im vorgeheizten Ofen circa 50-60 Minuten backen. Die Stäbchenprobe verrät, ob der Kuchen gar ist. Abschließend den Kuchen in der Form auskühlen lassen.

Montag, 30. Januar 2012

Erkenntnis des Tages

Merke: Wenn man Sahne zu lange schlägt, wird sie zu Butter.

Auch in einer Eismaschine.

Und dabei hatte ich mich so auf das Peanut-Butter Eis gefreut. *schnieff*

Sonntag, 29. Januar 2012

Sacher Torte



Ich mag meinen Job. Besonders wenn ich Geschäftsreisen in schöne Städte unternehmen darf. Natürlich wird auch gearbeitet, aber ein bisschen Zeit bleibt doch immer um die Stadt zu erkunden. In der letzten Woche stand Wien auf dem Programm. Abgesehen davon, dass Wien wirklich eine imposante und sehr schöne Stadt ist, gibt es natürlich auch einige kulinarisch Besonderheiten. Da ich schon einen Tag vor dem Meeting angereist bin, gab es erstmal eine Wiener Melange und einen Apfelstrudel im Cafe Sacher. Tres chic! Als kleines Mitbringsel gab es für den Herrn Dr. eine Miniatur Sachertorte in einer entzückenden Holzschachtel.


Dieses putzige Exemplar des bekannten Klassikers wurde heute Nachmittag verköstigt. Mir war das ganze doch etwas zu süß und ich bin froh, dass ich nur ein Miniatur-Stück hatte. Aber immerhin bin ich jetzt auch mal in den Genuss dieser berühmten Wiener Delikatesse gekommen.

Ich wünsche euch allen einen tollen Start in die Woche.

Donnerstag, 5. Januar 2012

Plätzchenrückblick


Die Weihnachtsplätzchen sind alle verdrückt und ich habe kein einziges Foto von den guten Stücken gemacht. Zudem muss ich zu meiner Schande gestehen, dass ich von meiner Plätzchenliste nur vier Sorten gebacken habe. Lediglich die Zitronenherzen, Engelsaugen, Vanille-Sternschnuppen und Knusperstreifen haben es in meinen Backofen geschafft, die restlichen Rezepte sind leider meinem miserablen Zeitmanagement zum Opfer gefallen ;-).   

Mein Fazit zu den Rezepten:

Zitronenherzen:
Ein Klassiker, der durch seine Einfachheit überzeugt. Richtig gut werden die Plätzchen, wenn sie einige Tagen in einer Blechdose gelegen haben. Das Rezept stammt von meiner Oma und ich fand die Plätzchen schon als Kind immer toll, habe sie jedoch dieses Jahr das erste Mal selber gebacken.
 Meine Mama hatte mir im vergangenen Jahr ein selbstgeschriebenes Kochbuch mit den Lieblingsrezepten von meiner Oma und ihr selbst geschenkt. Natürlich auch mit den wunderbaren Weihnachtsplätzchen meiner Kindheit.  Ganz pragmatisch wie in meiner Familie üblich, bestehen Rezepte gerne auch mal einfach nur aus der Liste der Zutaten inklusive Mengenangaben.

3 Eigelb
120g Zucker
1 Päckchen Vanillin
3 Tropfen Backaroma Zitrone
1 Msp. Backpulver
250g Haselnüsse

Alles klar?!?
Na gut, ich bin ja nicht so, ich gebe euch einen Tipp. Man muss die Zutaten einfach nur verkneten und den Teig in Frischhaltefolie gewickelt eine gute Stunde in den Kühlschrank geben.  Den Teig nicht zu dünn ausrollen und dann mit einem Herzausstecher fleißig ausstechen. Es muss in jedem Fall ein Herzausstecher sein, alles andere ist verboten.
In der Zwischenzeit den Backofen auf 180°C vorheizen. Die Plätzchen auf ein Backblech geben und dann circa 10-12 Minuten backen. Sie sollten in keinem Fall zu lange drin bleiben, sonst werden sie zu hart.
Im Anschluss die Plätzchen auskühlen lassen und abschließend mit einem Zuckerguss aus Zitronensaft und Puderzucker bepinseln.  Fertig!

Engelsaugen:
Habe ich ja schon einmal hier gepostet und diese Sorte ist immer mit am schnellsten aufgemümmelt. Sehr lecker!

Neu dabei sind die beiden Rezepte aus dem freundin Sonderheft. Das Heft kann man sich hier kostenlos anschauen, daher verlinke ich an dieser Stelle lediglich, denn ich bin recht tippfaul.

Sehen super hübsch aus, konnten mich geschmacklich aber nicht 100% überzeugen. Sie waren zwar ganz lecker, aber durch die weiße Schokolade recht mächtig und auch insgesamt relativ süß. Nettes Rezept, aber es wird wohl kein Klassiker werden.

Ganz anders bei den Knusperstreifen, die haben mir sehr gut gefallen. Ich habe allerdings die Menge der Knuspermasse ein wenig erhöht und für mich könnten sie sogar noch etwas mehr vertragen.  Zudem habe ich die Rosinen (bäh) durch getrocknete Cranberries ersetzt (großartig). Die werden sicher wieder gebacken, da sie ziemlich einfach zu machen sind, nett ausschauen und für Abwechslung auf dem Plätzchenteller sorgen. Besonders der Knuspercharakter hebt sie von den sonstigen Plätzchen recht gut ab. Ich werde die Knusperstreifen vielleicht auch außerhalb der Weihnachtszeit noch einmal backen, da sie sich auch gut zum Kaffee machen.

So, Thema Weihnachtsplätzchen hiermit offiziell abgeschlossen ;-). Besser spät als nie ...