Dienstag, 25. Januar 2011

Nigellas Brownies



"How to be a domestic goddess?" Nigella Lawson verspricht in ihrem Backbuch köstliche Antworten auf die Frage, die sich schließlich jede moderne Frau stellt ;-). Da ich ja auch stets darum bemüht bin, meine hausfraulichen Qualitäten ein wenig aufzupolieren, bin ich natürlich auch Besitzerin dieses kulinarischen Leitfadens. Obwohl ich das Buch nun schon eine ganze Weile besitze und immer wieder gerne darin blättere, habe ich bisher kaum etwas nachgebacken. Nun habe ich mich aber doch einmal aufgerappelt und mich für die Brownies entschieden. Eine wahrhaft gute Entscheidung, denn die Brownies waren wunderbar schokoladig und saftig und die Walnüsse sorgen für einen gewissen Crunch. Vermutlich habe ich mich auch für dieses Rezept entschieden, da ich vor kurzem eine hübsche rote Backform beim schwedischen Möbeldealer meines Vertrauens erstanden habe, die sich perfekt für Brownies eignet. Also keine Ausreden mehr, die kleinen Schokobomben gibt es bestimmt bald wieder.

Brownies

375g weiche Butter
360g gute Zartbitterschokolade (Lindt 70%)
6 große Eier
1 Tl Vanilla Extract
195g Zucker
180g Mehl
1 Tl Salz
1 1/3 Tassen gehackte Walnüsse

1. Den Backofen auf 180°C vorheizen. Die Brownie-Backform mit Backpapier auslegen.

2. Die Butter mit der Schokolade in einem Topf schmelzen und anschließend in eine große Rührschüssel geben und ein wenig abkühlen lassen.

3. Die Eier mit dem Vanilla Extract und dem Zucker in einer separaten Schüssel schaumig verrühren.

4. Die Eiermasse zur Schokolade geben und unterrühren. Anschließend das Mehl, Salz und die Nüsse unterheben.

5. Nun den Teig in die Brownie-Backform geben und für circa 25 Minuten backen. Wenn sie fertig sind, sollte die Oberfläche trocken und hellbraun aussehen, die Mitte jedoch noch feucht und dunkel glänzen.

Donnerstag, 6. Januar 2011

Zitronenkuchen aus der Rose Bakery



Schon seit einiger Zeit steht der Zitronenkuchen aus der Rose Bakery, der auch schon bei Fool for Food gebloggt wurde, auf meiner Nachbackliste. Auch wenn der letzte Eintrag auch schon einem trockenen Kuchen gewidmet war, war mir heute irgendwie nach Zitronenkuchen. Passt ja auch zu diesem usseligen Wetter bei dem man sich mit Tee und Kuchen aufs Sofa verkrümeln möchte um ein wenig in einem Schmöker zu versinken. Da der Herr Dr. und ich zwar verfressen sind, aber doch nicht ausreichend um einen ganzen Kuchen zu zweit zu vertilgen, habe ich das Rezept halbiert und in einer kleinen Form gebacken. Wer das Originalrezept für eine 24 cm Kastenform haben möchte, findet es hier.

Zitronenkuchen aus der Rose Bakery

125 g weiche Butter
100 g Zucker
2 Eier
Saft einer halben Zitrone
abgeriebene Schale von 1 Zitrone
1/2 TL Backpulver
1/4 TL Salz
25 g gemahlene Mandeln
140 g Mehl
Für die Glasur:
Saft einer halben Zitrone
50-100 g Puderzucker
1. Den Backofen auf 180°C Ober-Unterhitze vorheizen.

2. Eine kleine Kastenform (16 cm oder noch etwas kleiner) mit Butter ausfetten und den Boden mit Backpapier auslegen.

3. Den Zucker mit der weichen Butter schaumig schlagen. Nach und nach die Eier unterheben und gut vermischen. Den Zitronensaft und die -schale unterrühren.

4. Die trockenen Zutaten (Mehl, Mandeln, Salz und Backpulver) mischen und unter die feuchten geben.

5. Den Teig in die Backform geben und 40-45 Minuten backen. Unbedingt mit der Stäbchenprobe prüfen, ob der Kuchen gar ist.

6. Den fertigen Kuchen in der Form auskühlen lassen und mit der Glasur aus Zitronensaft und Puderzucker überziehen.