Mittwoch, 30. November 2011

Weihnachtliche Plätzchenliste


Nur noch einmal schlafen und schon dürfen die Advents-kalendertürchen aufgebrochen werden. Höchste Zeit also sich in den Reigen derer einzureihen, die schon ihre Plätzchen-Liste für Weihnachten zusammengestellt und gepostet haben. Puh. Nachdem ich im letzten Jahr an der Weihnachtsbäckerei-Front eher verhalten war, gibt es in diesem Jahr wieder zahlreiche gute Vorsätze. Am kommenden Samstag gibt es den Auftakt, wenn meine liebe Nachbarin und ich gemeisam das Nudelholz schwingen. Schließlich macht es zu zweit nochmehr Spaß und man kann sich ob der harten Arbeit zwischendurch auch mal einen heißen Punsch gönnen. Nachdem ich ausführlich einschlägige Fachlichteratur durchstöbert habe, sind diese Plätzchen auf der Liste für dieses Jahr gelandet:
Die Rezepte stammen in diesem Jahr zum größten Teil aus einer hübschen Weihnachtsbeilage der freundin aus dem letzten Jahr, die man hier auch online durchblättern kann. Die letzten beiden Rezepte kommen aus einem kleinen GU-Backbuch mit dem schlichten Titel "Weihnachtsplätzchen".

Ich werde berichten sobald es die ersten Ergebnisse gibt!

Bis dahin eine geruhsame Adventszeit!


Sonntag, 4. September 2011

Pflaumenkuchen mit Streuseln


Auch wenn der eigentliche Sommer sich dieses Jahr vornehm zurückgehalten hat, zeigt sich wenigstens der Spätsommer nun doch von seiner Sonnenseite. Ich liebe es wenn man auch beim Kochen und Backen die Produkte nutzt, die gerade Saison haben. Auch wenn heute fast alles zu jeder Zeit verfügbar ist, graut es mir davor im Winter Erdbeertorte zu essen. Man muss ja nicht jeden Blödsinn mitmachen ;-). Spätsommer heißt für mich Pflaumenzeit, ganz klar. Es geht doch nichts über ein saftiges Stück Pflaumenkuchen mit einem Klecks Sahne. Obligatorisch von Wespen umschwirrt. Ganz klassisch ist ja ein Hefeteig auf dem sich dann dicht gedrängt die Pflaumen knubbeln. Da ich aber nicht so ein riesen Hefeteig-Fan bin, war ich auf der Suche nach einer Alternative und bin bei einer Rührteig-Version mit Streuseln gelandet. Ganz großartig und unbedingt nachbackwürdig!


Vorabanmerkung:
Ich habe nur das halbe Rezept gebacken und dafür eine Springform genommen. Das hat prima geklappt. Allerdings kann der Kuchen ruhig ein paar mehr Pflaumen vertragen. Fürs nächste Mal würde ich daher beim vollen Rezept 900gr - 1 Kilo Pflaumen nehmen. Aber sicherlich ist das auch Geschmackssache. Noch eine kleine Ergänzung zum Rezept habe ich vorgenommen: Ich habe irgendwo gelesen, dass man die Pflaumen vorm Belegen des Kuchens mit Gelierzucker bestreuen soll, da dies das Absinken der Früchte auf den Boden verhindern soll. Ich habe es brav ausprobiert und fand das Ergebnis ganz gut. Allerdings habe ich keinen Vergleich, wie es ohne den Gelierzucker geworden wäre. Vielleicht testet das mal jemand und berichtet? Jetzt gehts aber endlich los:

Pflaumenkuchen mit Streuseln

Rührteig:
330g Butter, sehr weich
350g Zucker
350g Mehl
6 Eier
1 Pk. Vanillezucker
1 Pk. Backpulver
Salz

Belag:
750g Pflaumen

Streusel:
200g Mehl
150g Zucker
1 Pk. Vanillezucker
2 Msp. Zimt
100g Butter

1. Die Pflaumen entkernen und vierteln. Backofen auf 180C Ober- und Unterhitze vorheizen.

2. Die sehr weiche Butter mit dem Zucker aufschlagen (im Original-Rezept wird diese sogar zerlassen, aber ich fand es schwierig sie dann vernünftig mit dem Zucker aufzuschlagen).

3. Die Eier trennen und das Eiklar zu Schnee schlagen.

4. Den Dotter mit der Butter-Zucker-Masse verrühren und luftig aufschlagen. Nun alle restlichen Zutaten unterrühren und am Schluss den Eischnee unterheben.

5. Teig auf ein Blech (oder für das halbe Rezept in eine Springform) streichen und mit den Pflaumen belegen.

6. Für die Streusel alle Zutaten miteinander verkneten und anschließend auf den Kuchen bröseln.

7. Den Kuchen ca. 40-50 Minuten auf der mittleren Schiene backen.

Sonntag, 12. Juni 2011

Blueberry Streusel Muffins


Menschen mit Butterunverträglichkeit sollten von diesem großartigen Rezept besser Abstand halten, alle anderen sollten es umgehend nachbacken. Sofort!
Als ich am Samstag so durch mein Archiv von "Rezepte-die-ich-unbedingt-ausprobieren-muss" blätterte, blieb ich bei diesen Blaubeer-Streusel-Muffins hängen. Alle Zutaten waren im Haus und als Mitbringsel für die abendliche Party taugten die Muffins meines Erachtens allemal. Eine Wahl die ich nicht bereut habe und auch Herr Dr. hat die kleinen Schätzchen in sein kulinarisches Herz geschlossen. Sie dürfen also wieder gebacken werden.

Blaubeer-Streusel-Muffins

240 ml Milch
3 Eier (Größe M)
1 Tl Vanille-Extrakt

420 g Mehl
200 g Zucker
1/2 El Backpulver (im Original-Rezept ist 1 EL angegeben, was aber meiner Meinung zu viel war = pelzige Zunge)
1/2 Tl Salz
120 g Butter (kalt und in kleine Stücke geschnitten)

250g Blaubeeren
1/2 geriebene Zitronenschale
2 El Butter (geschmolzen)

1. Den Backofen auf 180C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Ein Muffinbackblech mit Papierförmchen bestücken. Die 2 El Butter schmelzen und zur Seite stellen.

2. In einer Schüssel Milch, Eier und Vanille-Extrakt verquirlen.

3. In einer weiteren Schüssel Mehl, Zucker, Backpulver und Salz verrühren. Die kalten Butterstückchen in den Teig kneten, sodass ein krümmeliger Teig entsteht. Von der Masse knapp einen Cup (140g) zur Seite stellen.

4. Die Milch-Eier Mischung zur Mehl-Butter Masse geben und nur so lange verrühren bis alles vermengt ist.

5. Vorsichtig die Blaubeeren und die Zitronenschale unterheben. Den Teig in die Muffinförmchen geben.

6. Für die Streusel: Die geschmolzene Butter über die beiseite gestellte Butter-Mehlmischung träufeln und mit einer Gabel verrühren, sodass hübsche Streusel entstehen. Die Streusel nun über die Muffins streuen und bei 180C circa 18-22 Minuten backen, bis diese eine schöne Farbe haben. Stäbchenprobe nicht vergessen.

Sonntag, 6. März 2011

Sesam-öffne-Dich

Schon lange haben wir nach einem alten Küchebuffet für unsere Wohnküche gesucht. Vor einigen Wochen haben wir dann ein hübsches Exemplar erstanden und es wurde mittlerweile auch eingerichtet. Ein Teil des alten Schätzchens enthält nun den größten Teil meiner Backzutaten und bei jedem Blick hinein bekomme ich sofort Lust wieder den Backofen anzuheizen.



Ganz besonders großartig finde ich die Glasschütten, insbesondere die putzigen kleinen Exemplare. Hier sind nun meine Zuckerperlen, Backaromen und Backgewürze bestens untergebracht. Ohje, ich glaube es kribbelt schon wieder in meinen Fingern ;-).

Ich wünsche euch einen tollen Start in den Sonntag!

Sonntag, 27. Februar 2011

Guten Morgen Muffins


Beim Schlendern in der Buchhandlung meines Vertrauens bin ich auf das hübsche Kochbuch von Nicky von Delicious Days gestolpert. Da es auch noch deutlich reduziert war, konnte ich gar nicht widerstehen. Nach fleißigem Blättern wurden sofort einige Favoriten entdeckt, getestet und durchweg für sehr gut befunden. Auch die Guten Morgen Muffins standen auf meiner Nachback-Liste und heute morgen war die Zeit reif. Bei einem Blick aus dem Fenster, der leichte depressive Anwandlungen zur Folge hatte musste ich etwas aufmunterndes machen. Da kamen also die Muffins genau richtig und der wunderbare Duft von gerösteten Haselnüssen hat schnell die Stimmung gehoben.
Natürlich bin ich in der Bloggerwelt auch nicht die einzige, die den einladenden Guten Morgen Muffins erlegen ist wie man hier oder hier sehen kann. In jedem Fall ein weiteres schönes Rezept aus Nickys Buch, die es bestimmt wieder geben wird.

Guten Morgen Muffins

80 g gemahlene Haselnüsse2-3 EL Haselnusskerne175 g Mehl2 TL Backpulver1 Prise Salz1 Prise Zimtpulver200 g Möhren1 kleiner Apfel2 Eier (Größe L)150 g brauner Rohrzucker (ich würde nächstes Mal ein wenig mehr nehmen)100 g Sonnenblumenöl
1. Backofen auf 160°C (Umluft) vorheizen. Die gemahlenen Haselnüsse in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze anrösten. Anschließend abkühlen lassen.

2. Die Haselnusskerne in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Nudelholz darauf schlagen bis die Nüsse grob zerstoßen sind.

3. Das Mehl, Backpulver, Salz und den Zimt in eine Schüßel geben und vermischen.

4. Die Möhren waschen, schälen und fein zerreiben. Den Apfel schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden.

5. Eier, Rohrzucker und das Öl mit dem Handrührer schaumig aufschlagen. Anschließend die gemahlenen Nüsse, geriebenen Möhren und den kleingeschnittenen Apfel dazugeben. Am Schluss die Mehlmischung dazugeben und nur kurz unterheben, so dass alles miteinander vermischt ist.

6. Den Teig in ein mit Papierförmchen bestücktes Muffinblech geben und die gehackten Nüsse darauf streuen.

7. Die Muffings ca. 30 Minuten auf der mittleren Schiene im Backofen backen. Stäbchenprobe machen.

Diese Muffins sorgen mit Sicherheit für einen tollen Start in den Tag!

Dienstag, 25. Januar 2011

Nigellas Brownies



"How to be a domestic goddess?" Nigella Lawson verspricht in ihrem Backbuch köstliche Antworten auf die Frage, die sich schließlich jede moderne Frau stellt ;-). Da ich ja auch stets darum bemüht bin, meine hausfraulichen Qualitäten ein wenig aufzupolieren, bin ich natürlich auch Besitzerin dieses kulinarischen Leitfadens. Obwohl ich das Buch nun schon eine ganze Weile besitze und immer wieder gerne darin blättere, habe ich bisher kaum etwas nachgebacken. Nun habe ich mich aber doch einmal aufgerappelt und mich für die Brownies entschieden. Eine wahrhaft gute Entscheidung, denn die Brownies waren wunderbar schokoladig und saftig und die Walnüsse sorgen für einen gewissen Crunch. Vermutlich habe ich mich auch für dieses Rezept entschieden, da ich vor kurzem eine hübsche rote Backform beim schwedischen Möbeldealer meines Vertrauens erstanden habe, die sich perfekt für Brownies eignet. Also keine Ausreden mehr, die kleinen Schokobomben gibt es bestimmt bald wieder.

Brownies

375g weiche Butter
360g gute Zartbitterschokolade (Lindt 70%)
6 große Eier
1 Tl Vanilla Extract
195g Zucker
180g Mehl
1 Tl Salz
1 1/3 Tassen gehackte Walnüsse

1. Den Backofen auf 180°C vorheizen. Die Brownie-Backform mit Backpapier auslegen.

2. Die Butter mit der Schokolade in einem Topf schmelzen und anschließend in eine große Rührschüssel geben und ein wenig abkühlen lassen.

3. Die Eier mit dem Vanilla Extract und dem Zucker in einer separaten Schüssel schaumig verrühren.

4. Die Eiermasse zur Schokolade geben und unterrühren. Anschließend das Mehl, Salz und die Nüsse unterheben.

5. Nun den Teig in die Brownie-Backform geben und für circa 25 Minuten backen. Wenn sie fertig sind, sollte die Oberfläche trocken und hellbraun aussehen, die Mitte jedoch noch feucht und dunkel glänzen.

Donnerstag, 6. Januar 2011

Zitronenkuchen aus der Rose Bakery



Schon seit einiger Zeit steht der Zitronenkuchen aus der Rose Bakery, der auch schon bei Fool for Food gebloggt wurde, auf meiner Nachbackliste. Auch wenn der letzte Eintrag auch schon einem trockenen Kuchen gewidmet war, war mir heute irgendwie nach Zitronenkuchen. Passt ja auch zu diesem usseligen Wetter bei dem man sich mit Tee und Kuchen aufs Sofa verkrümeln möchte um ein wenig in einem Schmöker zu versinken. Da der Herr Dr. und ich zwar verfressen sind, aber doch nicht ausreichend um einen ganzen Kuchen zu zweit zu vertilgen, habe ich das Rezept halbiert und in einer kleinen Form gebacken. Wer das Originalrezept für eine 24 cm Kastenform haben möchte, findet es hier.

Zitronenkuchen aus der Rose Bakery

125 g weiche Butter
100 g Zucker
2 Eier
Saft einer halben Zitrone
abgeriebene Schale von 1 Zitrone
1/2 TL Backpulver
1/4 TL Salz
25 g gemahlene Mandeln
140 g Mehl
Für die Glasur:
Saft einer halben Zitrone
50-100 g Puderzucker
1. Den Backofen auf 180°C Ober-Unterhitze vorheizen.

2. Eine kleine Kastenform (16 cm oder noch etwas kleiner) mit Butter ausfetten und den Boden mit Backpapier auslegen.

3. Den Zucker mit der weichen Butter schaumig schlagen. Nach und nach die Eier unterheben und gut vermischen. Den Zitronensaft und die -schale unterrühren.

4. Die trockenen Zutaten (Mehl, Mandeln, Salz und Backpulver) mischen und unter die feuchten geben.

5. Den Teig in die Backform geben und 40-45 Minuten backen. Unbedingt mit der Stäbchenprobe prüfen, ob der Kuchen gar ist.

6. Den fertigen Kuchen in der Form auskühlen lassen und mit der Glasur aus Zitronensaft und Puderzucker überziehen.