Sonntag, 7. Februar 2010

Kärleksmums


 Auf der Suche nach einem leckeren Nachtisch/Kuchen für den runden Geburtstag vom Herrn Dr. in wenigen Wochen, bin ich bei "Kärleksmums" hängengeblieben. Dabei handelt es sich um einen schwedischen Schokoladenblechkuchen, der mit einem Schokoladenüberzug und Kokosflocken garniert wird. Mit 400g Schokolade und 300g Butter eher etwas für die Anhänger der "Love Handles"-Fraktion. Wen die ganzen Kalorien nicht schrecken, der wird mit einem sehr saftigen und lockeren Kuchen belohnt. Das Rezept, wie könnte es anders sein, stammt aus Leilas Backbuch und ist schnell und einfach gemacht. Probelauf bestanden, der Nachtisch für die Party steht. Und hier das Rezept; nachbacken dringend empfohlen!

Kärleksmums - Schwedische Schokoladen-Kokos-Schnitten

Für ein Backblech

5 Eier (ich habe 4 Eier der Größe L genommen)
320g Zucker
270g Weizenmehl
3 TL Backpulver
1 Prise Salz
5 EL Kakaopulver, ungesüßt
200ml Wasser
300g Butter
200g Zartbitterschokolade (70%) (Ich habe dunkle Herrenschokolade genommen)

Für die Glasur

200ml Sahne
2 EL Espresso
200g Zartbitterschokolade
100g Kokosraspel

1. Den Backofen auf 200°C vorheizen.

2. Die Butter schmelzen und abkühlen lassen.

3. Die Schokolade hacken und beiseite stellen.

4. Die Eier und den Zucker sehr schaumig aufschlagen. Die Masse sollte eine sehr helle Farbe bekommen.

5. Weizenmehl, Backpulver, Salz und Kakaopulver mischen und vorsichtig unter den Teig heben.

6. Wasser und die abgekühlte Butter unter den Teig mischen. Die relativ flüßige Masse auf ein tiefes, mit Backpapier ausgelegtes Backblech gießen.

7. Die gehackte Schokolade auf den Teig streuen.

8. In der Mitte des Ofens 18-20 Minuten backen. Mit einem Holzstäbchen prüfen ob der Kuchen gar ist. Es darf nichts mehr daran kleben. Abkühlen lassen.

9. Glasur: Die Sahne aufkochen. Den Espresso dazugeben und unterrühren. Die in kleine Stücke gebrochene Schokolade hinzufügen und in der Sahne bei geringer Wärmezuführ schmelzen.

10. Den Kuchen mit der Glasur überziehen. Ein wenig fest werden lassen und dann mit den Kokosraspeln bestreuen. Wenn die Glasur fest ist, in Stücke schneiden.

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Nachtrag: Auch am nächsten Tag schmecken die schicken Schnitten noch sehr gut. Der Herr Dr. hat die übrigen (nein, zu zweit essen wir kein ganzes Blech ;-) ) heute mit ins Institut genommen und sie sind gut angekommen.

1 Kommentar:

  1. Der Kuchen sieht lecker aus! Komm wieder nach Aachen, zackizack!
    Wieso bin ich eigentlich bislang nicht unter deinen "Verfolgerinnen" gewesen? Aber jetzt! HAHA!
    Küsse nach viel zu weit weg! Juli

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